Staatliche Berufsschule Ostallgäu

Landrat des Kreises Ostallgäu

Adolf Müller, Landrat des Kreises Ostallgäu

Der Neubau der Staatlichen Berufsschule mit Berufsaufbauschule Ostallgäu und der Staatlichen Berufsfachschule für Hauswirtschaft Ostallgäu in Marktoberdorf einschließlich der in Füssen errichteten Außenstelle dieser Schulen konnte mit Beginn des Schuljahres 1983/84 seiner Bestimmung übergeben werden. Der Landkreis Ostallgäu als Kostenträger der Berufsschule und Berufsfachschule wollte mit diesen Baumaßnahmen nicht nur seiner Verpflichtung aus dem Schulfinanzierungsgesetz gerecht werden, der Kreistag Ostallgäu hatte vielmehr ein besonderes Interesse daran, dass diese berufsbildenden Schulen in möglichst kurzer Entfernung zum Wohnort oder zur Ausbildungsstätte der Schüler liegen. Der Besuch der Schulen darf keine Belastung der Ausbildung sein. Dies war wiederum auch der Grund für Kreistag und Verwaltung, den Schulort Füssen durch die Errichtung einer Außenstelle beizubehalten und für die bisher in Pfronten unterrichteten Schüler der Fachrichtung Metall eine Beschulung dort weiterhin zu ermöglichen.

Der Kreistag Ostallgäu ist sich bewußt, daß gerade in der heutigen leistungsorientierten Zeit als Fundament eines zufriedenstellenden Berufslebens eine gute Ausbildung erste Priorität hat. Diese Überlegung war auch richtungsweisend für die Übernahme der Realschulen in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg in die Kostenträgerschaft des Landkreises Ostallgäu. Weiterhin hat der Landkreis neben dem Bau der Berufsschule und Berufsfachschule Marktoberdorf mit Außenstelle Füssen auf dem Schulareal in Füssen ein Gymnasium errichtet. Mit all diesen finanzträchtigen Einrichtungen wird der Landkreis Ostallgäu den an ihn gestellten Anforderungen im Bildungsbereich voll gerecht.

Zu hoffen bleibt, daß die Schüler der Staatlichen Berufsschule mit Berufsaufbauschule Ostallgäu und der Staatlichen Berufsfachschule für Hauswirtschaft Ostallgäu mit Außenstelle Füssen die ihnen gebotene Bildungsmöglichkeit voll nutzen, so daß auch in Zeiten einer Rezession, einer partiellen Arbeitslosigkeit der Einstieg in das Berufsleben doch weitgehend erleichtert oder gar gesichert wird.

A. Müller
Landrat des Kreises Ostallgäu