Staatliche Berufsschule Ostallgäu

Vom Geldsack über Geldstrumpf zur modernen Damenhandtasche

Die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung verband das Angenehme mit dem Nützlichen und machte einen Tagesausflug nach München ins Nationalmuseum zur Sonderausstellung „Taschen, eine europäische Kulturgeschichte vom 16. bis zum 21. Jahrhundert“.

Ursprünglich ging es um die Aufbewahrung von Münzen in unterschiedlicher Größe und Prägung im sogenannten Stielbeutel. Mit der Mode, und den Ansprüchen an wechselnde Funktionen, änderten sich Form und Material. Beutel aus Stoff, in denen man Briefe aufbewahrte und beförderte wurden zu Brieftaschen. Als die Kleider der Damen figurbetont wurden und sie deshalb ihre Utensilien nicht mehr zwischen den Unterröcken unterbringen konnten, musste man die Handarbeitsbeutel umfunktionieren, die sich dann zu den heute gebräuchlichen Taschen weiterentwickelten. Taschen sind auch Kunstwerke, wie ausgestellte Unikate zeigten.

So gewannen die Schüler einen Einblick in die Lebensweise der Menschen über einen Zeitraum von 4 Jahrhunderten. Des Weiteren konnten sie gestalterische und kreative Anregungen für ihre Arbeit mit Textilien und anderen Materialien erhalten.