Staatliche Berufsschule Ostallgäu

Jährliche Vorträge zum Online-Mehrfachantrag

Jährliche Vorträge zum Online-Mehrfachantrag
Frau LDin Angelika Heringlehner vom Kaufbeurener Amt für Landwirtschaft mit Schülern der Klasse BGJ AG 10 und LW 12.

Der Mehrfachantrag kann seit 2012 als Alternative zur Papierform über das vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zur Verfügung gestellte elektronische Portal „iBALIS“ abgewickelt werden. Am 11. März 2014 luden wir deshalb erstmals Frau LDin Angelika Heringlehner vom Kaufbeurener Amt für Landwirtschaft ein, seither findet diese Veranstaltung in der Berufsschule jährlich im März statt, aktuelle Informationen werden rechtzeitig vor dem Stichtag 15. Mai weitergegeben.

Junge Landwirte/Auszubildende übernehmen oft für die Eltern das Ausfüllen des Antrags am PC, da für sie der Umgang mit dem PC viel selbstverständlicher und gewohnter ist. Deshalb ist es wichtig, dass auch die zukünftigen Betriebsleiter frühzeitig mit den verschiedensten Nutzungsmöglichkeiten des PCs vertraut sind.

Bei ihren Vorträgen gibt Frau Heringlehner einen Überblick über iBALIS (integriertes Bayerisches Landwirtschaftliches Informations-System; www.ibalis.bayern.de ), bei dem sich die landwirtschaftlichen Betriebe durch die Eingabe ihrer Betriebsnummer und ihrer persönlichen PIN gesichert anmelden können. Die Zugangsdaten sind hierbei identisch mit denen der Tiererfassungsdatenbank HI-Tier. iBALIS steht ganzjährig zur Verfügung und bietet Landwirten einen besseren Überblick über ihre Daten und mehr Sicherheit bei der Antragstellung. Neben der Möglichkeit, Daten zu drucken, zu speichern und zur Weiterverarbeitung zu exportieren, besteht ein Zugriff auf alle förderrelevanten Daten der letzten fünf Jahre, auf alle aktuellen Merk- und Formblätter und auf die integrierte Feldstückskarte. Als zentrale Web-Anwendung der Landwirtschaftsverwaltung ermöglicht die Plattform die Verwaltung der landwirt­schaftlichen Flächen mit dem Geo-Informations-System GIS. Derzeit werden bereits ca. 75% der Förderanträge zum Erhalt verschiedener flächen- und tierbezogener Maßnahmen und Ausgleichszahlungen elektronisch gestellt, da die Vorteile gegenüber dem „Papier-Antrag“ klar überwiegen.

Ausführlich geht Frau Heringlehner bei ihren Vorträgen auf die Unterschiede in der Förderung zum Vorjahr ein und gibt wichtige Hinweise, wo besonders sorgfältig vorgegangen werden muss. Nach dem „theoretischen“ Teil wird jeweils an einem landwirtschaftlichen Beispielbetrieb ein konkreter Förderantrag besprochen. Zum Abschluss können die Auszubildenden Fragen stellen und aktuelle Tipps für die Förderungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft mit nach Hause nehmen.