Staatliche Berufsschule Ostallgäu

i.s.i.- Schulentwicklungspreis für die Berufsschule Ostallgäu

Am 24. April wurde unsere Schule in München vom Bildungspakt Bayern mit dem i.s.i.-Preis geehrt. I.s.i. steht hierbei für „Innere Schulentwicklung Innovationspreis“. Ausgezeichnet werden Schulen, die durch das Engagement von Schulleitung, Lehrkräften, Eltern und Schülern dazu beitragen, die Qualität von Unterricht und Erziehung in vorbildlicher Weise zu steigern.

Am Wettbewerb beteiligten sich 135 Schulen, wovon 22 in die Endauswahl kamen. Von jeder Schulkategorie wurden drei Schulen von der Jury nominiert. Die Berufsschule Ostallgäu kam hinter der Berufsschule Regensburg auf Platz 2 und bekam 1000 Euro überreicht. Zur feierlichen Übergabe fuhr das Schulleitungsteam nach München in das Literaturhaus. Staatssekretär Bernd Sibler und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), vergaben in einem feierlichen Rahmenprogramm die Preise.

Die Laudatio für die Staatliche Berufsschule Ostallgäu bei der Preisverleihung:

»„Wir bilden Zukunft“ und „unser Kerngeschäft ist Unterricht“, das sind die zentralen Leitsätze dieser Schule. Jede Berufsabteilung hat mindestens ein attraktives und umfangreiches Unterrichtsprojekt im Jahresprogramm. Die Zusammenarbeit mit externen Partnern ist dabei selbstverständlich. Schon früher als vergleichbare Schulen hat diese Schule einen systematischen Qualitätsprozess etabliert und schulspezifisch weiterentwickelt. In einem intensiven Diskussionsprozess entstand das Leitbild, Kompetenzorientierung und Persönlichkeitsbildung genießen einen sehr hohen Stellenwert. In der Werteerziehung als Vorbild wirken, das hat das Kollegium als Versprechen proklamiert. Ein gemeinsames Klassen-Frühstück zu Blockbeginn - als Element der Förderung von Lernkultur und Personalkompetenz- ist in dieser Schulart keine Selbstverständlichkeit. Der handlungsorientierte Unterricht wird in allen Abteilungen favorisiert. Gemeinsam mit der SMV versucht die Schule ein anregendes Schulklima zu fördern. Ein mit den Schülerinnen und Schülern geplantes „Relaxarium“ trägt viel zum entspannten Lernklima und zum Wohlfühlen an der Schule bei. Lehrkräfte experimentieren mit neuen Methoden zur Lernmotivation, wie z.B. mit leistungsdifferenzierten Aufgaben für Lernteams. Das Fortbildungsprogramm der Schule prägen zahlreiche interne und externe Fortbildungen zu fachlichen und pädagogischen Themen. Die Schulleitung legt großen Wert darauf, dass bei neuen Herausforderungen – wie z.B. bei der Lernfeldkonzeption – dem Kollegium ausreichende Qualifizierungsmöglichkeiten geboten werden.«

Andreas Petzka