Staatliche Berufsschule Ostallgäu

Ein viertel Jahrhundert zahnmedizinischeFachkunde an der BS-OAL

Ein viertel Jahrhundert zahnmedizinischeFachkunde an der BS-OAL
Verleihung der „Ehrendoktorwürde"

Die Erfolgsgeschichte begann im September 1988 und endete, zumindest offiziell, ein viertel Jahrhundert später, im Juli 2013. Dazwischen liegen 25 Jahre Unterrichtstätigkeit im Fachbereich Gesundheitsberufe an der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf.

2 Lehrpläne, 25 Jahrgänge, rund 75 Klassen, ca. 600 Absolventinnen und insgesamt ca. 3300 Unterrichtseinheiten, das ist die Unterrichtsbilanz von Herrn Dr. K.-J. Maaz in „nackten“ Zahlen.

 

Doch damit ist nur ein geringer Bruchteil dessen ausgedrückt, was seine Tätigkeit als Lehrkraft des Faches „Zahnmedizinische Fachkunde“ (ab dem Jahr 2000 „Behandlungsassistenz“) ausmachte. Herr Dr. Maaz begann sein Engagement an der Berufsschule Ostallgäu mit dem ersten Jahrgang der damals neu an der Schule unterrichteten Zahnarzthelferinnen, sozusagen in der „Stunde null“. Außer den Schülerinnen, einer großen Portion Einsatzwillen und den gesammelten Erfahrungen aus der Tätigkeit an der Berufsschule in Kempten, war noch recht wenig vorhanden, was auf eine optimale schulische Vorbereitung auf die Abschlussprüfung schließen lassen konnte. Doch bald trugen seine fachliche Kompetenz, der ausgeprägte Überblick in der Stoffbearbeitung und der fortwährende Wille, die Schülerinnen in ihrem Lernbemühen zu unterstützen Früchte. Die Schülerzahlen stiegen und auch der gute Erfolg bei den Kammerprüfungen konnte sich sehen lassen.

Seine Aufgeschlossenheit gegenüber Schülerinnen, Kollegen und Schulleitung unterstützten das positiv geprägte Klima im Klassenzimmer und im Kollegium. Herr Dr. Maaz war als Vorsitzender im Prüfungsausschuss an der Berufsschule, bei der Erstellung und Korrektur von Prüfungsaufgaben und bei der Durchführung der Praktischen Prüfung an unserer Schule tätig. Sein fortwährendes Interesse an allen Belangen einer erfolgreichen Ausbildung zeigte sich etwa in der regelmäßigenTeilnahme an den jährlichen Ausbildertreffen an der Berufsschule, der zur Verfügungstellung von Instrumenten und Materialien aus seiner Praxis zur Durchführung der Praktischen Abschlussprüfung oder der Initiierung eines seit Jahren gut angenommenen „Notfallmanagementes in der Zahnarztpraxis“.

„Jörg“ war in seiner gesamten Schulzeit ein vertrauensvoller Kollege und stellte stets eine verlässliche Größe in der Ausbildung der ZFA dar. Nicht zuletzt deshalb bekam er zum Abschied von seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem „ZFA und MFA Gesundheitsteam“ die „Ehrendoktorwürde“ samt Urkunde und Doktorhut verliehen.

Wir wünschen ihm alles Gute, vor allem Gesundheit in seiner neuen Lebensphase, und hoffen, dass der gute Kontakt zur Schule und zum Kollegium noch lange bestehen wird.

N. Golda