Staatliche Berufsschule Ostallgäu

Chancen als Zahnmedizinische Fachangestellte

Abschlussschülerinnen informieren sich über Möglichkeiten in ihrem Beruf

Du bist noch nicht sicher, was du mit deiner Ausbildung als ZFA machen willst? Willst aber weiterkommen in deiner beruflichen Karriere oder dich auf einer Ebene spezialisieren? Diese Frage hatten wir uns mittlerweile alle schon mal gestellt, da unsere Abschlussprüfung in der jetzigen ZFA12 immer näher rückt. Deswegen waren wir umso gespannter, als Frau Svilokos von der „eazf" (Europäische Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung der BLZK) uns an jenem Dienstagnachmittag an der Berufsschule Marktoberdorf besuchte.

Das Grundlegende sei natürlich, zunächst die 3-jährige Ausbildung zu bestehen, erst dann könne man mit sogenannten „Anpassungsfortbildungen", laut Frau Svilokos „Basics", beginnen. Diese gliedern sich in einen Prophylaxe Basiskurs, die Prothetische oder KFO Assistenz, welche jeweils in wenigen Kurstagen durchlaufen werden können und nicht zwingend für die weiteren Aufstiegsfortbildungen erforderlich sind. Die Referentin wies  jedoch darauf hin, dass ein solches Zertifikat in einer Bewerbung nie schlecht aussehe.

Anschließend ging Frau Svilokos auf unterschiedliche Aufstiegsfortbildungen und Weiterqualifizierungen näher ein, wie beispielsweise die Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin mit einem Jahr Berufserfahrung als ZFA und einer Dauer von 12 Monaten oder die Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin, welche ebenfalls bereits ein Jahr nach der Abschlussprüfung begonnen werden kann.

Am Ende dieser Fortbildungen steht jeweils eine Prüfung. Man kann sich die Kurse wie die Berufsausbildung vorstellen: Eine Art duales System, wobei man ganz normal in der Arbeit ist und zusätzlich an einigen Tagen den „Unterricht“ besucht, bei dem man zum Beispiel auch an einem Phantomkopf üben darf.

Frau Svilokos betonte zum Ende noch, dass es für jede von uns eine Nische in der Praxis gebe, bei der man sagt: „Das würde ich gerne machen!". Dafür wollte sie uns mit diesem Vortrag sensibilisieren. Im Bereich ZFA gibt es für jeden Geschmack eine Weiterbildung, egal ob man gerne am Patienten arbeitet, lieber Praxisabläufe koordiniert oder die Abrechnung durchführt. Es existiert eine Fülle an Möglichkeiten, man solle nur den Weg selber gehen und die Chancen ergreifen, die einem geboten werden.

Zum Schluss wünschte sie uns noch alles Gute für die Prüfung und „Mal sehen, ob man sich vielleicht irgendwann in einem Kurs trifft...“

Daniela Böhm, Schülerin ZFA 12